Reiseziel
Saint-Pierre
Saint-Pierre ist der Hauptort des französischen Archipels Saint-Pierre und Miquelon südlich von Neufundland. Der kompakte Hafen ist von farbigen Holzhäusern, Steinmolen und Gebäuden geprägt, die mit Fischerei und Seefahrtsgeschichte verbunden sind. Von der Uferzone sieht man den Leuchtturm Pointe aux Canons, die Île aux Marins und die Schiffe, die den Archipel mit Kanada verbinden.
Beste Reisezeit
Von Juni bis September sind die Temperaturen meist milder, die Tage länger und das Angebot an Ausflugsverbindungen größer. Auch im Sommer sind Wind, Nebel und rasche Wetterwechsel möglich. Frühling und Herbst sind kühler und ruhiger; im Winter können Schnee, Eis und Stürme Verkehr und Spaziergänge deutlich einschränken.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Spazieren Sie durch den Hafen zum Leuchtturm Pointe aux Canons und sehen Sie die farbigen Straßen, die Kathedrale und das Museum L’Arche. Fahren Sie mit dem Boot zur Île aux Marins, wo Häuser, Kirche und Spuren des früheren Fischerdorfs erhalten sind. Von Aussichtshügeln reicht der Blick über Stadt, Hafen und die rauen Inseln des Nordatlantiks.
Praktische Tipps
Nehmen Sie selbst im Sommer eine wind- und wasserdichte Schicht mit. Fähren, Bootsausflüge und Flüge hängen von Nebel und Seegang ab; planen Sie Zeitreserven ein und bestätigen Sie Fahrpläne. Unterkünfte und beliebte Restaurants sollten früh gebucht werden, da kleine Betriebe oft begrenzte Öffnungszeiten haben oder außerhalb der Saison schließen.
Anreise und Fortbewegung
Saint-Pierre wird nach aktuellem Flugplan aus mehreren kanadischen Städten angeflogen; im Sommer können saisonale Verbindungen hinzukommen. Personen- und Autofähren verkehren zwischen dem Archipel und Fortune auf Neufundland sowie zwischen Saint-Pierre und Miquelon. Flughafen und Fährterminal liegen nahe am Zentrum.
Unterkunft
Am praktischsten ist eine Unterkunft im Zentrum von Saint-Pierre nahe Hafen, Place du Général de Gaulle und Restaurants; die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Kleine Hotels, Pensionen und Apartments haben begrenzte Kapazitäten, daher sollte man für den Sommer und Kreuzfahrttage früh buchen.
Essen und Spezialitäten
Die wichtigsten Aromen kommen aus dem Meer: Kabeljau, Hummer, Schneekrabbe, Jakobsmuscheln, Miesmuscheln und Räucherfisch. Das französische Erbe zeigt sich in Brot, Käse, Gebäck, Schokolade und Weinkultur; lokale Gerichte verbinden häufig französische Rezepte mit nordatlantischen Produkten.