Reiseziel

Nafplio

Land: Griechenland Aktualisiert:

Für Nafplio empfehlen wir zwei volle Tage: einen für Altstadt und Wasser, einen für Festung und Strand. Die Verteidigungsanlagen liegen auf verschiedenen Ebenen. Palamidi erhebt sich über der Stadt, darunter liegt die Halbinsel Akronafplia, während Bourtzi eine kleine Insel vor der Küste besetzt. Unten wechseln Plätze, venezianische Gebäude und neoklassizistische Häuser einander ab. Beginnen Sie mit einem Spaziergang ohne großen Anstieg. Suchen Sie den Syntagma-Platz und betrachten Sie die Lage der Festungen zum Meer. Ein dritter Tag lohnt sich für Tiryns und Viertel außerhalb der üblichen Runde.

Nafplio
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Beste Reisezeit

Für diesen Reiseplan würden wir April oder Mai beziehungsweise September oder Oktober wählen. Im Sommer gehört der Festungsbesuch an den Morgen; nach dem Mittagessen empfehlen wir eine Pause vor dem nächsten Weg ans Wasser. Baden bleibt eine Ergänzung, abhängig von Wetter und Meer.

Beachten Sie den Museumskalender: Das Archäologische Museum schließt dienstags. Im Winter endet der Besuch in Palamidi deutlich früher als ein abendlicher Stadtspaziergang; planen Sie den Aufstieg nicht erst zum Sonnenuntergang. Prüfen Sie die Zeiten für Ihr Datum und verteilen Sie die Außenbesuche auf die hellen Stunden.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Beginnen Sie Tag eins im Archäologischen Museum am Syntagma-Platz. Das Gebäude war ein venezianisches Marinelager; zu den herausragenden Objekten zählt die Bronzerüstung aus Dendra aus dem 15. Jahrhundert vor Christus. Nach dem Mittagessen folgen die Staikopoulou-Straße und, wenn Treppen passen, das Viertel Psaromachalas. Kehren Sie anschließend zur Uferpromenade zurück. Bourtzi lässt sich ergänzen, sobald Überfahrt und Rückkehr geklärt sind.

Tag zwei beginnt in Palamidi. Verfolgen Sie zuerst, wie die einzelnen Bastionen zusammenwirken, und suchen Sie anschließend Ihren Aussichtspunkt. Statt der langen Treppe ist eine Anfahrt zum Eingang möglich; innerhalb der Anlage bleibt allerdings ein Fußweg nötig. Nach einer Pause geht es zur Arvanitia. Vom Landtor führt eine ansteigende Straße zum Parkplatz, von dort eine Treppe zum Strand. Nutzen Sie denselben Zugang zurück.

Am dritten Tag empfehlen wir Tiryns mit seinen gewaltigen mykenischen Mauern. Vergleichen Sie die Befestigungen mit den Museumsfunden und kehren Sie zum Mittagessen zurück. Später passt der Bayerische Löwe in Pronoia: Das in den Fels gehauene Denkmal erinnert an dort verstorbene bayerische Soldaten. Bei einem kürzeren Aufenthalt kann Tiryns den Strandteil ersetzen; lassen Sie dabei genügend Zeit für die Fahrt.

Praktische Tipps

Der Rundweg unter den Felsen an der Arvanitia gehört nicht zu dieser Route. Eine amtliche Mitteilung der Region vom März 2026 beschreibt ein Projekt gegen Erdrutsche. Erkundigen Sie sich vor einem Spaziergang dort bei der Stadt nach freigegebenen Abschnitten und beachten Sie Absperrungen. Die Straße vom Landtor zum Strand ist ein anderer Zugang.

Für Bourtzi sind kostenpflichtige Überfahrt und Festungsbesuch zu klären: Fragen Sie nach beiden Bedingungen, Anlegestelle und letzter Rückfahrt. Benötigen Sie Unterstützung beim Einsteigen, vereinbaren Sie diese vor dem Ticketkauf. Für Palamidi empfehlen wir Wasser und Schuhe mit sicherem Halt. Bei einer Taxifahrt sollte auch die Abholung feststehen.

Anreise und Fortbewegung

KTEL Argolida verbindet Athen über Argos mit Nafplio. In Athen fahren die Busse am Fernbusbahnhof Kifisos ab; die Station in Nafplio liegt an der Syngrou 6–8. Prüfen Sie die Verbindung für den richtigen Wochentag und buchen Sie die Rückfahrt mit Spielraum vor weiteren Anschlüssen.

Nach einer Landung in Athen planen Sie die Fahrt vom Flughafen nach Kifisos gesondert; behandeln Sie sie nicht als Bestandteil der Fernbusfahrkarte. Für Palamidi und Tiryns lassen sich separate Taxifahrten oder ein Auto einplanen. Kontrollieren Sie vor der Fahrt zur Ausgrabung den letzten Einlass. Für die Altstadt würden wir das Fahrzeug abstellen und zu Fuß weitergehen.

Unterkunft

Für den ersten Aufenthalt würden wir die untere Altstadt beim Syntagma-Platz wählen. So lässt sich zwischen Museum, Mittagspause und Uferpromenade leicht zur Unterkunft zurückkehren. Wer Aussicht und kleine Gassen bevorzugt, kann Psaromachalas prüfen, sollte aber vorab die Treppen bis zum Hauseingang kennen. Das Viertel unter Akronafplia verändert die Anforderungen an die täglichen Wege.

Pronoia passt, wenn der Spaziergang außerhalb der zentralen Plätze beginnen darf. Vergleichen Sie einzelne Adressen: Wo kann ein Taxi halten, lässt sich Gepäck aufbewahren, gibt es einen zugesicherten Parkplatz? Mit Kindern oder eingeschränkter Mobilität würden wir einen einfachen Zugang höher gewichten als den Balkonblick.

Essen und Spezialitäten

Halten Sie nach Gogges Ausschau: Die kleinen, muschelähnlichen Nudeln gehören zur Küche der Argolis und benachbarter Teile der Peloponnes. Sie werden mit geriebenem regionalem Käse und heißem Öl serviert. Für die Mittagspause nach dem Museum sind sie eine gute Wahl; fragen Sie vorher nach Portionsgröße und weiteren Zutaten.

Orangenanbau und Olivenöl prägen die Region. In einer Konditorei können Sie nach örtlichen Fruchtkonserven und Galaktoboureko fragen und eine kleine Süßigkeit zum Kaffee nach dem Spaziergang probieren. Wir würden ein einfaches Mittagessen mit einem längeren Abendessen abwechseln.

Offizielle Quellen